Apfelkuchen Gebäck im Glas

 

Apple Pie – die beliebte Nachspeise zu Thanksgiving

Thanksgiving ist in den USA ein sehr wichtiger und beliebter Feiertag. Am 4. Donnerstag im November wird mit der ganzen Familie und Freunden bei einem traditionellen Dinner das Erntedankfest gefeiert, das auf die Pilgerväter zurückgeht.

Das wohl erste Fest dieser Art fand im Mai 1541 in Texas statt, als Francisco Vásquez de Coronado mit dem Stamm der Caddo Indianer die Entdeckung von Nahrungsmitteln auf der spanischen Expedition gefeiert wird. Im September 1565 fand in Florida eine ähnliche Feier statt, als Pedro Menéndez de Avilés und seine Mitreisenden die sichere Ankunft zelebrierten.

Auch 1578 war der Grund des ersten englischsprachigen Erntedankfestes die unversehrte Rückkehr von einer Expedition. In diesen Jahren dankte man also eher für das glückliche Ende einer Seefahrt als für die Ernte.

Erst im Herbst 1621 feierten die Pilgerväter mit den Wampanoag-Indianern ein Erntedankfest, da diese ihnen halfen, im Winter nicht zu verhungern. Dieses Fest ist die Wurzel für das heutige amerikanische und kanadische Thanksgiving.

 

Der kulinarische und familiäre Höhepunkt des Jahres

Da viele US-Amerikaner im Laufe ihres Lebens häufig kreuz und quer durch das ganze Land übersiedeln, ist Thanksgiving ein Fixpunkt des Jahres, an dem sich ganze Familien und ihre Freunde wieder treffen. Dafür legen sie auch hunderte Kilometer zurück.

Der Höhepunkt ist das abendliche Dinner, bei dem sich der Tisch unter den reichhaltigen und schmackhaften Speisen biegt. Angeblich sind diese schon seit den ersten Erntedankfesten Bestandteil dieses Feiertages und werden auch von den jetzigen Generationen in dieser Form weiterhin zubereitet und verspeist.

Der gebratene und gefüllte Roasted Turkey ist das Centerpiece des Menüs. Er wird mit Süßkartoffeln, Mais, grünen Erbsen, Cranberry-Sauce und Maisbrot serviert. Als Nachspeise werden Apple oder Kürbis Pie gereicht. Nach diesem Schlemmermahl wird in vielen Familien während des Verdauens von der Couch aus noch ein Footballmatch im Fernsehen verfolgt.

 

Apfelkuchen im Glas als haltbare Alternative für Thanksgiving und zwischendurch

Da die Zubereitung der Speisen viel Arbeit ist, ist jede Zeitersparnis für die amerikanische (und auch die deutsche) Köchin höchst willkommen. Der Apfelkuchen im Glas kann schon vorab vorbereitet und gebacken und am großen Tag oder bei anderen Gelegenheiten angeboten werden.

Die große Hitze beim Backen und dem Sterilisieren der Gläser lässt eventuellen Keimen und Bakterien keine Chance, den Kuchen heimzusuchen, denn sie werden alle schon vorab abgetötet. Durch den Temperaturunterschied des heißen Kuchens und der kühlen Umgebungstemperatur wird nach dem sorgfältigen Verschließen des Glases das Gefäß richtiggehend versiegelt und ist dann nichts anderes als die Konserven, die wir kaufen können.

Wenn du den Kuchen im Glas verschenkst, gib aber auf jeden Fall einen Zettel mit den Lagerungshinweisen dazu. Denn die Kuchen sollen trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden. Sollte das Glas oder der Deckel Schäden aufweisen oder kein Vakuum mehr herrschen, ist es nicht mehr empfehlenswert, das Gebäck zu verzehren. Man bemerkt das vor allem am klackenden Geräusch beim Öffnen.

Bild: margouillat / 123RF Lizenzfreie Bilder
Apfelkuchen Gebäck im Glas
Apfelkuchen Gebäck im Glas
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Dazu brauchst du: 8 luftdicht verschließbare Gläser mit 500 ml Fassungsvermögen. Die Wände des Glases müssen unbedingt gerade sein und die Öffnung so groß wie der Durchmesser, damit du den Kuchen leicht herausgeben kannst.
Portionen
8 Gläser 500ml
Portionen
8 Gläser 500ml
Apfelkuchen Gebäck im Glas
Apfelkuchen Gebäck im Glas
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Dazu brauchst du: 8 luftdicht verschließbare Gläser mit 500 ml Fassungsvermögen. Die Wände des Glases müssen unbedingt gerade sein und die Öffnung so groß wie der Durchmesser, damit du den Kuchen leicht herausgeben kannst.
Portionen
8 Gläser 500ml
Portionen
8 Gläser 500ml
Zutaten
Portionen: Gläser 500ml
Anleitungen
Vorbereitung:
  1. Sterilisiere die Gläser und Deckel für 10 Minuten im kochenden Wasserbad.
  1. Befette die 8 Gläser mit einem Konditorenpinsel und achte darauf, dass keine Margarine an den Glasrand kommt.
  2. Verrühre die Margarine und den Zucker mit einem Handmixer.
  3. Füge die Eier, das Wasser und das Apfelmus hinzu.
  4. Gib Mehl, Backpulver, Speisenatron, Salz, Zimt und Gewürznelken in eine große Schüssel und vermische alles gut.
  5. Mische unter ständigem Rühren mit dem Handmixer nach und nach die trockenen Zutaten in die Margarine-Zuckermasse.
  6. Hebe nun die Nüsse und die Rosinen unter und verteile den Teig gleichmäßig auf die 8 Gläser, sodass sie ca. bis zur Hälfte angefüllt sind.
  7. Backe die Kuchen auf 165° für ca. 60 Minuten.
  8. Nimm ein Glas nach dem anderen aus dem Backrohr und verschließe es sorgfältig mit dem sterilisierten Deckel.
  9. Lass die Gläser abkühlen und lagere sie dann kühl und lichtgeschützt. Gutes Gelingen!
Rezept Hinweise

Achtung!

  • Gläser und Deckel vor Gebrauch unbedingt im Wasserbad oder Backrohr sterilisieren.
  • Gebäck im Glas an einem kühlen, trockenen und vor Sonnenlicht geschützten Ort lagern.
  • Lässt sich der Deckel sehr leicht öffnen oder weist der Verschluss kleine Schäden auf, Kuchen nicht mehr verzehren!
  • Backe den Kuchen auf der angegebenen Temperatur für die angegebene Zeit, damit eventuelle Keime garantiert abgetötet werden.
  • Verwende keine größeren Gläser als angegeben. Das kann dazu führen, dass der Teig im Inneren noch roh ist.
  • Nicht ganz durchgebackener Kuchen kann nach einiger Zeit zu einer Lebensmittelvergiftung führen. Bis du dir nicht ganz sicher, ob das Gebäck wirklich lange genug gebacken wurde, lagere es lieber im Gefrierfach.
  • Klebe ein Etikett mit dem Zubereitungsdatum und dem Ablaufdatum auf das Glas, damit du den Zeitraum nicht übersiehst. Der Kuchen sollte mindestens 6 Monate halten, wenn er vakuumverschlossen blieb.
  • Wenn du den Kuchen verschenkst, gib eine Anleitung mit Lagerungstipps, wichtigen Hinweisen und ein Etikett mit Ablaufdatum dazu!